Geld- und Reise Kreditkarten
- 21. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. März

Ob Reisekreditkarte, Debitkarte oder Prepaid-Karte – die richtige Zahlungsmethode ist auf Reisen entscheidend. In diesem Beitrag stellen wir dir verschiedene Kartenarten vor, erklären ihre Vor- und Nachteile und zeigen, wie du im Ausland sicher und günstig in Fremdwährungen bezahlen oder Geld wechseln kannst.
Inhaltsverzeichnis
Geld wechseln und bezahlen im Urlaub – mit dem Camper sicher durch Europa und darüber hinaus
Wer mit dem Wohnmobil oder Camper durch Europa reist, genießt maximale Freiheit. Doch spätestens an der ersten Grenze in ein Nicht-Euro-Land stellt sich eine wichtige Frage: Wie kommst du unterwegs am besten an Geld und wie bezahlst du im Ausland möglichst günstig? Ob in Schweden, Norwegen, Großbritannien oder sogar in Marokko – überall gelten andere Währungen, Gebührenmodelle und Zahlungsmöglichkeiten. Mit der richtigen Vorbereitung kannst du viel Geld sparen und vermeidest unangenehme Überraschungen.
Bargeld oder Karte – was ist unterwegs wichtiger?
Grundsätzlich gilt: Eine gute Mischung aus Bargeld und Karte ist ideal. In vielen Ländern Europas kannst du fast überall mit Karte bezahlen, trotzdem gibt es Situationen, in denen Bargeld unverzichtbar ist. Dazu zählen zum Beispiel:
kleine Stellplätze oder Bauernhöfe
Mautstationen
Märkte und lokale Restaurants
Parkautomaten
Trinkgeld
Gerade in Ländern wie Marokko ist Bargeld noch deutlich verbreiteter als in Skandinavien. Gleichzeitig ist es aber nicht sinnvoll, große Summen in bar mitzuführen. Sicherer und meist auch günstiger ist es, Geld direkt vor Ort am Automaten abzuheben.
Geld wechseln im Ausland – darauf solltest du achten
Viele Reisende wechseln noch immer Geld in Wechselstuben oder an Flughäfen. Das ist zwar bequem, aber fast immer teuer. Die Wechselkurse sind dort schlechter und zusätzlich fallen oft hohe Gebühren an. Besser ist es, Bargeld direkt mit einer geeigneten Karte am Geldautomaten abzuheben.
Achte dabei auf folgende Punkte:
1. Dynamische Währungsumrechnung vermeiden (DCC)
Wirst du am Automaten oder beim Bezahlen gefragt, ob du in Euro oder in Landeswährung abrechnen möchtest, wähle immer die Landeswährung. Die Umrechnung in Euro erfolgt sonst zu einem schlechten Kurs.
2. Gebühren der eigenen Bank prüfen
Einige Banken verlangen Auslandseinsatzgebühren oder Gebühren pro Abhebung. Gerade auf längeren Roadtrips kann sich das schnell summieren.
3. Abhebelimits kennen
Informiere dich vor der Reise über tägliche Abhebelimits und passe sie gegebenenfalls an, damit du im Notfall genug Bargeld bekommst.
Bezahlen in Ländern ohne Euro
In Ländern wie Schweden, Norwegen, Dänemark oder Großbritannien ist Kartenzahlung weit verbreitet. In Schweden wird Bargeld teilweise kaum noch akzeptiert. In Südeuropa oder Nordafrika sieht das anders aus. In Marokko zum Beispiel ist Bargeld im Alltag sehr wichtig, während Kreditkarten eher in Hotels, größeren Restaurants und Supermärkten akzeptiert werden.
Gerade auf Roadtrips mit dem Camper ist es sinnvoll, flexibel zu bleiben und mehrere Zahlungsmittel dabeizuhaben.

Reisekreditkarten – die beste Lösung für unterwegs
Eine gute Reisekreditkarte oder Debitkarte ist heute das wichtigste Zahlungsmittel auf Reisen. Sie ermöglicht:
Bargeldabhebungen weltweit
Kartenzahlungen in Fremdwährung
oft günstige oder sogar gebührenfreie Wechselkurse
Sicherheit bei Verlust oder Diebstahl
Wichtig ist, dass die Karte keine oder nur sehr geringe Auslandseinsatzgebühren hat und möglichst kostenlos Bargeldabhebungen ermöglicht.
Revolut Prepaid Visa Card
Eine beliebte Lösung für viele Reisende ist die Revolut Prepaid Visa Card. Sie erlaubt es, mehrere Währungen in einer App zu verwalten und zum aktuellen Wechselkurs zu tauschen. Für Reisen durch verschiedene Länder ist das praktisch, weil du dein Budget in unterschiedlichen Währungen im Blick behältst und flexibel bezahlen kannst. Die Karte eignet sich gut für Kartenzahlungen und Abhebungen im Ausland und ist vor allem bei häufigen Grenzübertritten komfortabel.
Hier gehts zu Revolut
DKB Visa
Eine weitere bewährte Option ist die Visa-Karte der DKB. Sie wird weltweit akzeptiert, bietet gute Wechselkurse und ist bei Aktivkunden häufig ohne Auslandseinsatzgebühr nutzbar. Gerade für längere Reisen mit dem Camper ist sie eine solide Hauptkarte.
Hier gehts zur DKB Visa Card
Weitere gute Reisekreditkarten
Neben diesen beiden gibt es weitere Karten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, zum Beispiel von Barclays oder der Hanseatic Bank. Wichtig ist, dass du auf folgende Punkte achtest:
keine oder geringe Fremdwährungsgebühren
kostenlose oder günstige Bargeldabhebungen
weltweite Akzeptanz (Visa oder Mastercard)
gute App zur Kontrolle der Ausgaben
Welche Zahlungsmittel solltest du mitnehmen?
Für eine entspannte Reise empfiehlt sich folgende Kombination:
Eine Haupt-Reisekreditkarte oder Debitkarte
Eine zweite Karte als Backup
Etwas Bargeld in Euro
Bargeld in Landeswährung für Länder mit geringer Kartendichte
So bist du abgesichert, falls eine Karte verloren geht, gesperrt wird oder ein Automat nicht funktioniert.
Typische Fehler beim Bezahlen im Ausland
Viele Kostenfallen lassen sich vermeiden, wenn du vorbereitet bist:
Wechselstuben mit schlechten Kursen
Abrechnung in Euro statt in Landeswährung
hohe Abhebegebühren kleiner Automatenbetreiber
nur eine einzige Karte dabei
zu niedrige Tageslimits
Gerade auf längeren Roadtrips mit dem Wohnmobil lohnt es sich, diese Punkte im Blick zu behalten.
Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung entspannt unterwegs
Geld wechseln und bezahlen im Ausland muss kein Stressfaktor sein. Mit einer guten Reisekreditkarte, einer Backup-Karte und etwas Bargeld bist du in Europa und auch in Ländern wie Marokko bestens gerüstet. Achte auf faire Wechselkurse, vermeide unnötige Gebühren und informiere dich vorab über die Zahlungsmöglichkeiten in den jeweiligen Ländern. So kannst du dich auf das konzentrieren, worum es beim Reisen mit dem Camper wirklich geht: Freiheit, Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.
Hier gehts zur Visa Card von DKB




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